Zwergrauhaarteckel von den Argoatjägern FCI, züchten aus Leidenschaft

Pour détruire le poil dur d’un teckel, il suffit de le tondre - En cours de traduction

Leider wissen es nicht alle Halter:

Rauhaardackel dürfen NIE geschoren werden.

Dadurch geht die Haarqualität gänzlich verloren, die Haut leidet und der Hund sieht nicht mal mehr nach seiner Rasse aus.

Der graue Herr links ist aus Unwissen seiner Halter und eines Hundefrisörs, sein Leben lang geschoren worden, auf diesem Bild ist er ca. 10 Jahre alt und eigentlich sollte er saufarben sein.

Durch die ständige Schur besteht er allerdings nur noch aus seidigen grauen Haaren, die sich anfühlen wie ein Yorkshire. Hier ist nichts mehr zu retten, das Haar ist so komplett kaputtgeschoren, dass es sich nicht mal mehr trimmen lässt…

Der Hund auf dem Bild rechts ist ein junger (18 Monate alter) Kaninchenteckelrüde und eigentlich sollte er rauh sein. Anstatt fachgerecht getrimmt zu werden, wurde er mehrfach von der Besitzerin (die nicht davon abzubringen war, dass dies nicht trimmen ist) geschoren. Das Ergebnis ist ruiniertes Rauhaar. Auf Basis dieses Fotos hat ihn nur eine Züchterin von schwarz-roten Kleinteckeln als solchen erkannt, alle anderen Teilnehmer waren nicht einmal in der Lage zu bestimmen, um welchen Hundetyp es sich handelt, viele tippten auf einen Mischling.


Eine sehr nette Halterin hat mir folgende Bilder zur Verfügung gestellt

Hier handelt es sich um einen Rauhaarrüden, der als erwachsener Hund übernommen wurde und bei dem bis dato nie etwas an dem Fell gemacht wurde. Leider wurde das neue Frauchen falsch informiert und liess den Hund scheren, was ihr heute sehr leid tut. Das Ergebnis ist laut ihrer eigenen Aussage auch, dass er tatsächlich keine Unterwolle mehr hat, friert und bei Regen sofort durchnässt wird. Das schlimmste ist, das der Hundefrisör sofort hätte sagen müssen, dass man Dackel nicht scheren sollte. Nun wird erst einmal wieder wachsen gelassen und anschliessend wird Fellrettung betrieben, die Dame sieht sich nach einer kompetenten Person in ihrer Gegend um.

Das hübsche Kerlchen im Urzustand:die Bilder zeigen auch, inwieweit Dreck und Schnee im längerem Haar kleben bleiben, weshalb es auch Sinn macht, dass gerade Jadgteckel kürzeres Haar haben. Hier hätte man direkt den kleinen trimmen müssen und er hätte toll ausgesehen. Leider wurde der Hund aus Unwissenheit geschoren. Das kann man noch von Haltern verstehen, wenn diese nicht entsprechend informiert wurden, weil sie den Hund aus zweiter Hand erhalten haben, doch der Hundefrisör hätte es wissen und es entsprechend den Haltern mitteilenmüssen.

Die Entwicklung nach dem scheren ist gut an den folgenden Bildern sichtbar. Links ein neueres Bild, die Farbe ist aus dem Gesicht gewichen, durch fahles grau ersetzt. Dies sind die typischen Nothaare, welche sich bilden, wenn das Fell des Rauhaars nicht korrekt entfernt, sondern geschnitten oder geschoren wird. Das passiert übrigens auch, wenn Bärte und Schnauzen nicht fachgerecht getrimmt, sondern geschnitten werden und zwar bei Hunden die ansonsten getrimmt werden (die Bärte möglichst schön rund geschnitten, wie oft auf Bildern zu sehen ist).

Auf dem Bild rechts ist der Hund nach der ersten Schur zu sehen, noch ist die Grundfarbe erkennbar, am Körper ist allerdings wenig von dem dunkelsaufarbenen Haar übrig, es ist mehr von der Unterwolle sichtbar..

Einen grossen Dank an das Frauchen für die Bilder, so kann jeder erkennen, was die falsche Behandlung für Folgen hat.

Zweimal geschoren und schon ist das Haarkleid schwer beschädigt

Der folgende Hund ist wegen einer OP geschoren worden, anscheinend komplett, dabei hat er nur eine ganz kleine Narbe am Rücken, ein Fenster von 5 x 12 cm hätte gereicht. Anschliessend sollte er wieder getrimmt werden, doch die Person, die es machen sollte, hatte Schmerzen im Arm und anstatt ihn zu jemanden zu schicken, der es hätte übernehmen können, hat sie ihn einfach geschoren! Das Ergebnis sehen Sie hierunter. Ein Rettungsversuch wurde unternommen, es war dem Trimmer möglich, ihn bis zu den Schultern zu zupfen, der vordere Teil war leider nicht mehr trimmbar und musste mit der Schere geschnitten werden.

Hierunter: So sah der hübsche ältere Herr vor dem scheren aus, vielen Dank an die Halterin für die Bilder.

Es ist deutlich zu erkennen, dass er nicht perfekt getrimmt wurde: die Ohren sind nicht getrimmt, nur die Konturen wurden geschnit-ten, der Kopf, der Bart sind geschnitten worden, deswegen ist der Bart auch so hell. Die Brust und die Schultern sind sichtlich auch mit der Schere bearbeitet und deutlich heller als der Rücken. Diese Teile sind meist schwerer zu trimmen, dies ist aber kein Grund zu schnei-den, wenn es nicht sein muss, bei seiner Haar-qualität auf dem Rücken, war er bestimmt überall trimmbar. Hier wurde der Grundstein gelegt, um ihn ab der Schulter nicht mehr trimmbar zu machen. Am Körper befindet sich sehr rauhes, kompaktes Haar in einer schönen Farbe, auch wenn er nicht besonders gut getrimmt wurde (es ist zuviel Haar, es sieht aus, als wäre er bis zur Unterwolle runterge-trimmt worden und es sei alles gleichzeitig wieder gewachsen). Wer es nicht weiss, würde nie vermuten, dass es sich hier um den gleichen Hund wie auf den zwei Bildern hierüber handelt.

So schnell kann ein schöner Dackel verschandelt werden. Seien Sie achtsam.


Wenn Sie zu jemanden gehen, den Sie nicht kennen, lassen Sie grundsätzlich nie den Hund dort und verlassen auch nicht das Zimmer. Stellen Sie klar, das der Trimmer weiss, was zu tun ist, benutzen Sie das Wort zupfen, nicht trimmen (viele Hundefrisöre setzen es gleich mit scheren). Stellen Sie auch klar, dass die Person Ihre Sprache spricht und sie überhaupt versteht! Uns wurde von einer Halterin erzählt, sie habe mit der Frau gesprochen und ihr genau gesagt, was sie möchte, es kam immer nur“a" als Antwort. Die Hundefriseurin hat dann zu Schere gegriffen und hat schneller massakriert, als die Halterin eingreifen konnte. Es stellte sich heraus, das die Friseuse Polin war und kein Wort Deutsch verstanden hat!

Will die Person den Hund scheren (erkennbar daran, dass er vorher gewaschen werden muss, oder er/sie holt direkt ein elektrisches Teil, einen Furminator oder eine Schere raus), nehmen Sie sofort Ihren Hund vom Tisch und gehen. Es wird auch immer wieder von Leuten - auch Züchtern! - gesagt, dass die Beine und Ohren geschoren werden müssen, weil sie ja kurz sein sollen. Dadurch werden die Haare zerstört und weich gemacht, so dass sie irgendwann nicht mehr zu retten sind, auch viele Züchter haben einfach keine Ahnung. Werden die Ohren und Beine von Anfang an korrekt getrimmt, bleibt das Haar in guter Qualität und muss nie geschnitten/geschoren werden, es gibt zwar Hunde, die von Geburt an schlechtere Haare an den Beinen haben, bei den meisten wird das jedoch erst durch die Menschen gemacht. Greifen Sie sofort ein, wenn ein elektrisches Gerät gezückt wird oder eine Schere. Es gibt nur ZWEI Stellen, an denen eine Schere EVENTUELL eingesetzt werden kann: am After wenn der völlig verklebt ist und am Pinselchen, das war es aber auch. Es sollte Ihnen aber klar sein, dass sich dadurch das Haar verändert und die Situation schlimmer wird, das Haar mehr verdrecken wird. Es ist doch besser, vorsichtig diese Haare zu trimmen. Lassen Sie nie zu, dass am Kopf, an den Beinen, Pfoten und am komplettem Körper geschnitten wird, die Quittung dafür bekommen Sie nämlich garantiert präsentiert, später, in Form von kaputtem Haar.Die Frage vorab am Telefon, ob der Hund gewaschen werden muss vor dem Trimmen ist übrigens ein guter Test:frisch gewaschene Dackel sind nicht trimmbar, bekommen Sie demnach eine positive Antwort oder wird Ihnen gesagt, dass der Hund schon dort gewaschen würde, brauchen Sie den Termin kann nicht zu buchen. Auch können Sie fragen, ob Sie den Hund anschliessend mit einem Furminator täglich pflegen können, kommt ein ja, hat die Person überhaupt keine Ahnung von korrekter Fellpflege beim Rauhaar.

Bei dem nur sechsjährigem schwarzrotem Toni wurde das Haar immer nur geschoren und dies ist das Ergebnis:

am ganzem Körper hat Toni nur noch gräuliche, seidige Nothaare, er sieht aus wie ein alter Silberrücken. Es wurde entschieden, einen Rettungsversuch wie bei Greta zu unternehmen, erst einmal muss das Haar dafür wachsen. Achten Sie auf die Füsse, dort ist das Haar tatsächlich noch guter rauher Qualität, wenn auch zu lang. Der Grund: der kleine Toni hat sich das scheren der Füsse nicht gefallen lassen, dadurch konnte dort keiner ran und das hat die letztendlich gerettet. Der Hund hatte ursprünglich perfektes Rauhaar.

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Ludwig est la victime d’une tondeuse et d’un manque de connaissances

Ludwig ist ein goldiger kleiner Kerl, erst 4 Jahre alt. Der kleine Berliner sollte eigentlich aussehen wieMäuselchenund wurde Opfer von Hundefriseuren, die ihm das Haar gründlich ruiniert haben. Die Halterin hat zufällig diese Seite gefunden und hat ihn daraufhin hier vorgestellt, um zu sehen, ob stimmt, was ihr als Argument für den fürchterlichen Zustand des Fells gegeben wurde. Angefangen hat es, als Ludwig 6 Monate alt war, er hatte wie JEDER Rauhiwelpe weicheres Welpenhaar(ich trimme meine schon mit 3-4 Monaten, sobald das Haar reif ist, damit es sich gut entwickeln kann). Da er schon spät dran war, war dieses Welpenhaar länger und weicher, es wäre problemlos mit blanken Fingern zu zupfen gewesen und gutes Rauhaar hätte sich entwickelt. Aber nein, der Hundefriseur (empfohlen von der Züchterin!): "der hat Dandie Dinmont Fell, das ist so, da ist nichts zu machen, da kann man nur scheren”. Damit war die gesunde Haarentwicklung gründlich ruiniert. Beim nächstem Mal sah das Haar natürlich noch schlimmer aus und da wurde behauptet, das könne man nur scheren und nach insgesamt 8 mal:

Ich kann mir denken, dass sich jetzt keiner vorstellen kann, dass dieser Hund tatsächlich braun wie Mäuselchen als Welpe war. Der Beweis findet sich eigentlich direkt an Ludwig und es hat eigentlich gereicht, die Stellen zu kontrollieren, die Hundefriseure gerne“vergessen”, Teile der Beine und die Schwanzspitze:

Der arme Ludwig sieht aus wie ein Pudel, das Haar ist völlig kaputtgeschoren. In der Grossaufnahme sieht man das Ausmass deutlich: der ehemalige Rauhi besteht grossteils aus Nothaaren (von denen viele sogar behaupten, es gäbe sie nicht…), die sich infolge des scherens gebildet haben. Die Haut scheint überall durch, der Hund hat gar keine Unterwolle, nichts schützt ihn vor Kälte und er riskiert auch Sonnenbrand.

Den Bart wollte die Friseuse sogar komplett wegscheren, dadurch würden die Haare kräftiger!!! Das ist schon haarsträubend, denn genau das Gegenteil ist der Fall. Zum Glück hat die Halterin daraufhin einen Schlussstrich gezogen und es nicht zugelassen. Da er jedoch geschnitten wurde, ist der Bart auch extrem weich, schlägt Wellen und entspricht weder Farbe noch Konsistenz von Rauhaar.

Ja, so sollte eigentlich der ganze Hund ausschauen, braun-saufarben!

Nachdem ein grosser Teil der Nothaare entfernt war, konnten sich reichlich richtig rauhe Haare finden.

Hier ging es um Information und erste Hilfe. Da muss nun regelmässig weiter gemacht werden, damit sich das rauhe Haar endlich entwickeln kann. Wie man bereits sehen kann, ist das Ergebnis schon beeindruckend.





Im Gesicht ist es das gleiche: um den Haaren einen gesunden Wuchs zu ermöglichen, müssen die Nothaare entfernt werden, Prinzip“nakig machen”, damit das rauhe Haar kommen kann. Schön zu sehen: Da wo nicht geschnitten oder geschoren wurde, aus Angst, den Hund am Auge zu verletzen, sind die Haare in Originalfarbe zu sehen.

Der Bart muss nach und nach raus, damit er wieder schön werden kann.

An der Brust ist der Kerl kahlgeschoren worden…

Hierunter finden sich noch Bilder, die gut zeigen, dass Ludwig keinesfalls Dandie Dinmont Haar hat, sondern misshandeltes Rauhaar. Da wo es verschont wurde, an Stellen die sich schlecht scheren lassen, sind die Haare noch rauh, wenn auch spärlich, weil nicht regelmässig getrimmt.

Ludwig’s Geschichte sollte jeden nachdenklich machen, der einen Rauhi in ähnlichem Zustand hat…

Die gute Nachricht: in 1-2 Jahren sollte der kleine Kerl wieder deutlich rauher sein und meist kommt auch die Unterwolle zurück.

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