Unser Dackel zieht ein

Bald ist er endlich da, so lange warten Sie ja schon, seien Sie perfekt vorbereitet

Ich übe bereits mit den Welpen Autofahren (z.B. zur Tierärztin für die Impfungen), damit das nicht später zur Tortur wird. Eigentlich fahren Teckel sehr gerne mit, für die meisten gilt „Hauptsache ich bin dabei“. Meine eigenen stehen sofort vor dem Kofferraum, wenn sie merken, das es los geht und sobald die rückwärtige Tür offen ist, sind die Pfoten auf der Stossstange, Motto „rein in die Kiste“.  Allerdings wäre die obligatorische Transportbox für einen ganz jungen Welpen schon heftige Schaukelei, daher legen Sie ein grosses Badetuch oder eine waschbare Decke bereit. Daraus können Sie dann ein „Nest“ drehen und den kleinen weich gebettet im Arm halten. Falls Sie nur alleine kommen können (weniger zu empfehlen), muss eine Transportbox vorhanden sein und diese durch ausgefuchtes auffüllen mit Decken und Frotteetüchern entsprechend kleiner und weniger beängstigend gedrechselt werden.  Die Schwierigkeit in der Alternative Karton besteht darin, das dieser sehr stabil und hoch sein muss, um dick genug mit Decken gefüllt zu werden und gleichzeitig einen Schutz bei starker Bremsung zu bieten (ausserdem werden Sie später doch noch eine Transportbox benötigen, also besser gleich dafür sorgen). Beides würde ich dann auf dem Beifahrersitz festmachen, damit der Welpe Sie sehen kann und weniger ängstlich ist. Nicht vergessen den Beifahrerairbag auszuschalten !  Kaufen Sie nicht irgendwas, lassen Sie sich von uns beraten.

Was Sie sich unbedingt merken sollten

Für jeden Hundehalter sollte gelten: solange nicht absolut klar ist, wo sich zur Zeit der Hund befindet, wird kein Auto bewegt! Es haben schon viele Teckel ihr Leben unter den Reifen des Familien-Pkw gelassen, also gilt erst kontrollieren und hundertprozentig sicherstellen, dass dem Hund nichts passieren kann. Der kommt nämlich immer schnell um die Ecke, wenn er den Motor hört, schliesslich will er mit.

Was benötigt der Zwerg? Keine Panik, unsere Welpenfamilien bekommen rechtzeitig eine sehr detaillierte Welpenfibel in der wirklich alles steht.

Wer einen kleinen Dackel in seiner Familie aufnimmt wird nicht viel benötigen, sollte jedoch möglichst sofort das richtige besorgen, damit keine unnötigen Kosten durch Nachkäufe entstehen. Die wichtigsten Gegenstände (Leinen, Körbchen usw) finden Sie auf der Seite Accessoires. Ausserdem werden Sie einiges für die Pflege Ihres neuen Familienmitglieds benötigen, auf der Pflege-Seite erfahren Sie alles hierzu.

Die erste Nacht

Besser ist, Sie nehmen sich 3 Wochen Urlaub, um den kleinen gut in die Familie zu integrieren. Die erste Nacht ist meistens schwieriger, denn der Welpe wurde schliesslich von seiner Meute getrennt. Er ist es gar nicht gewöhnt, alleine zu schlafen. Gut ist es, wenn Sie vorab eine kleine Decke bei dem Züchter abgeben und diese bei Abholung des Welpen wieder mitnehmen. Die Decke wird ein Paar Wochen lang bei den Hunden bleiben und sich mit dem Meutengeruch imprägnieren. Wenn Sie dann diese Decke in das Hundekörbchen legen, zusammen mit einer warmen Wärmflasche, fühlt sich der kleine nicht so verlassen. Viele Autoren empfehlen ausserdem, dem kleinen zuerst zu gestatten, in seinem Korb (nicht in Ihrem Bett...)  in Ihrem Schlafzimmer neben dem Bett zu übernachten. Das hilft der Bindung und wirkt gegen das brutale Einsamkeitsgefühl. Ein guter Trick ist, den Korb dabei in einen hohen Karton zu stellen, der oben offen bleibt. Welpen müssen des öfteren ihre Blase entleeren, das tuen sie allerdings nicht in ihrem Körbchen. Das Hundebaby wird sich lautstark melden, sobald er raus muss. Seien Sie schnell, am besten schlafen Sie so, dass Sie schnell rauskommen und stellen Schuhe und wenn nötig Mantel direkt griffbereit ans Bett. Nehmen Sie den Kleinen hoch und gehen Sie schleunigst raus mit ihm. Setzen Sie ihn dorthin, wo er sich lösen soll, besser ist auf Rasen, in Beete... Sagen Sie ihm immer den gleichen Satz “Geh Pipi machen” und loben Sie ihn in höchsten Tönen (“Feiiiiiiiiiin!) wenn er das erwartete erledigt und streicheln Sie ihn  anschliessend ausgiebig. Später sind Sie heilfroh, wenn er bei dem Satz direkt genau weiss, was von ihm erwartet wird!